00:00:01: Hallo, Janik heißt es heute im Podcast.
00:00:15: Und ja, Eiremen-WM, ist Geschichte.
00:00:22: Was ein Rennen?
00:00:24: Egal bei wem hoch und ab.
00:00:26: Erst mal natürlich, wie geht's dir heute am Sonntagabend einen Tag nach dem Rennen.
00:00:33: Ja hallo Markus!
00:00:35: Was soll ich sagen?
00:00:37: Man hat gewischte Gefühle.
00:00:39: Einmal mental, aber auch körperlich würde ich sagen... oder ging es schon mal besser?
00:00:46: und man merkte, dass er einen Iron Man gemacht hat.
00:00:51: Der hat das, was gestern hier... auf der Insel los war und abging, das forderte wirklich alles.
00:01:00: Also ich würde sagen praktisch aus jedem Athleten und das hat man auch nicht nur bei unseren Amateur gesehen sondern auch im Profifeld dass die Insel die überrascht immer wieder mal aufs Neue.
00:01:13: Du redest gerade zwischen den Unterschieden von Profi und Amateur.
00:01:16: Ich würde sagen da gibt es gar nicht so viele Unterschiede aber wir gehen gleich mal ins Detail.
00:01:21: also Es ist ja so, einfach auch mal ein bisschen um das klarzustellen.
00:01:25: Mir war das auch gar nicht bewusst aber dir ist es dann auch in der WM-Woche oder vielleicht schon vorher bewusst geworden.
00:01:32: Alle Athleten in deiner Altersklasse mussten dieses Jahr quasi einen Eirin mit gewinnen und überhaupt sich zu qualifizieren.
00:01:40: deswegen waren dort glaube ich irgendwie zu fifty vier Sieger am Start und das spricht natürlich eigentlich schon Bände egal wo oder was wenn man Rennen in der AK gewinnt hat das natürlich erstmal eine hohe Bedeutung.
00:01:52: Und dann verfolgt man natürlich als Trainer seine Athleten im Ticker und sieht halt eigentlich, was auch in den Altersklassenathleten dort wirklich abgeht.
00:02:03: Dass dort tendenziell irgendwie auf dem Raten pro Segment vielleicht drei, vier, fünf Sekunden gut gemacht werden und sich alle in einem Niveau bewegen.
00:02:11: Am Ende du sagst es fordert die Insel viel Tribut und viel alles von einem ab.
00:02:19: aber dieses hohe Niveaux in der Weiter-WM auch in deiner Altersklasse oder anderen Altersklassen.
00:02:26: Wie ist das für dich jetzt einfach nochmal, auch im Rennen zum Vergleich zu anderen Eiremenrennen?
00:02:31: Also du hast ja zu Klagenfurt gemacht, du hast Kosomere gemacht und kannst du da vielleicht uns mal so ein bisschen abholen wenn man die Dichte auch im AK Bereich bei einer WM zu einem anderen Eiremen vergleicht
00:02:42: Ja... Das war und ist hier in meiner Altersklasse wirklich sehr speziell dass es nur immer die Alters, also die Sieger eines Iron Man Star stellte und demzufolge das Feld extrem dicht ist.
00:02:59: Extrem gut!
00:03:01: Und ja viele trainieren... Tatsächlich gleich viele Stunden wie ich oder sogar mehr.
00:03:07: Die arbeiten aber nicht nebenbei, sondern sind Studenten und können irgendwie die fünfzehn bis dreizeigstunden so kompensieren trainieren.
00:03:15: Und aus diesem Grund muss ich teilweise eingestehen habe ich das Ganze schon eigentlich letztes Jahr ein wenig geahnt dass es in diese Richtung gehen kann, dass man hier wenn man ja gut sein möchte muss man punkten man muss im best Form sein und du hast das Anfangspotkast ein weniger gewähnt Das ging relativ... Man konnte es bis gefühlt zwei Wochen vorher noch gut ausblenden oder man dachte, irgendwie wird das schon klappen.
00:03:45: Allerdings hat dann irgendwo die Nervosität und die ganze Relativität eine Woche vor dem Eier um mich gut eingeholt.
00:03:57: Man hat jetzt auch gesehen, was der Tribut war oder beziehungsweise wie unser Feld unterwegs war.
00:04:04: Ja also nochmal auf gleich für die Einlöhre natürlich jetzt ein Vincent Lewis.
00:04:07: erfahren ist mein Alter und hat am Ende gewonnen und natürlich auch mit sieben, achten, vierzig oder sechsundvierzig, ja worauf ich eigentlich eingehen will, ist dann deine Altersklasse und das ist nicht nur einer, also als ich die Schwimmzeiten gesehen habe erst mal in der Einundfünfzig startet.
00:04:26: Das ist quasi ein Profifeld, wurde in der Achtendvierzig hochgeschwommen.
00:04:29: Es ist zwei Minuten langsamer, wenn derjenige, der da vorne schimpft noch im Wasserschad, dann schwimmt er quasi in einer ersten Reihe bei den Profis mit und es wird wahrscheinlich bei vielen Athleten in deiner Altersklasse irgendwann das Ziel sein auch ins Profilager zu wechseln.
00:04:45: Dann ist es natürlich jetzt so nimm uns mal mit in den Tag weil sowohl deine Schwimmen.
00:04:52: du hattest ja natürlich deutlich andere Zeiten vorgenommen aber Wir haben ja gesagt, so um ne Stunde.
00:04:58: Ich kenne aber auch andere Athleten, Mark Wenzel zum Beispiel der das schon oft genug bewiesen hat dass er auch sage ich mal neunundfünfzig Minuten bis eine Stunde zwei immer schimpft so im Ironman und der ist ungefähr die gleiche Zeit geschwommen wie du.
00:05:10: dann gab's doch Athleten die konnten die Schimmleistung relativ gut transferieren.
00:05:15: bei dir war es jetzt leider sag ich mal durch den Wellengang oder was auch immer, war das schon jetzt nicht so zufriedenstellen?
00:05:21: Nimm uns noch mit auf die Schimpfstrecke.
00:05:24: Was dich tendenziell gehindert hat da eventuell so zu performen wie du dir gewünscht hast.
00:05:29: Was du denkst wir müssen es natürlich noch genau analysieren aber eigentlich jetzt einfach mal vorab War das ja nicht das was du dir erwünsht hast.
00:05:35: dann muss man natürlich auch ehrlich sein.
00:05:37: Aber ja wir wollen einfach aus deiner Perspektive heute mal die Gründe vielleicht schon mal hören.
00:05:42: Ja ich glaube schon einmal vorweg kann man definitiv sagen Es wäre wahrscheinlich zu einfach, um hier die Schuld auf den Wellen oder beim Radfahren auf dem Wind zu schieben.
00:05:56: So ein Athlet bin ich nicht, so kennt man mich nicht und am Ende des Tages bin ich einer der hier Tatsachen gerne spüren lässt und auch mit den Konsequenzen lebt und diesmal müssen wir Absolut eingestellt konnte ich die Leistung nicht erbringen.
00:06:14: Im Schwimmen wie im Radfahren.
00:06:17: Das müssen wir aufarbeiten, das ist aber etwas was nicht der Natur zu schulden ist würde ich behaupten oder bin ich ziemlich sicher sondern hier hat etwas anders vielen anderen Faktoren etwas nicht gestummen.
00:06:32: Und aus diesem Grund nehme ich es gerne mit oder versuche hier auch wenig den Tag zu erklären, aber ich glaube die Ruckschlüsse dürfen wir hier nicht oder dürfen die Tour und Tour nicht darauf sein lassen dass das die Natur war weil wie du selbst gesagt hast es gab Athleten die Kontern hier performen und da werde ich auch ziemlich sicher auch ich hätte Hier performen können, wenn hier andere Faktoren gestummen hätten wie wir aktuell noch nicht heroiert haben.
00:07:04: Aber es war wirklich ein sehr spezieller Tag.
00:07:07: um fünf Uhr dreizig bin ich rausgegangen aus der Wohnung und es hat einfach in einem Morgen schüttet.
00:07:14: Ich glaube ich war nicht der einzige Athlet der davon überrascht wurde dass das einfach mal kurz bevor überhaupt die Wechselzone erreicht haben nochmal ordentlich regnet.
00:07:25: Das hat zum einen das Wasserextrem aufgewählt beim Schwimmen oder halt den zufolge.
00:07:32: Und was mittlerweile auch bekannt wurde, habe ich aber selbst nicht so wahrgenommen.
00:07:38: Anscheinend gab es einen ordentlichen Windeinfluss vom Süden... der dazu geführt hat, dass es je weiter man nach draußen schwamm umso mehr Wellen gab.
00:07:49: Die eigentlich für hawaianischen Verhältnisse sehr untypisch sind.
00:07:53: und ja das war demzufolge eine spannende Erfahrung in gefühlten Waschmaschinen zu schwimmen.
00:08:03: Okay also hast du das denn bewusst wahrgenommen?
00:08:06: Das sag ich mal was gesagt?
00:08:07: den Windentfluss hast du nicht so wahrgenommen aber das ist einfach so wellig ist und waschmaschinartig.
00:08:12: oder Hast du das im Waze-Modus direkt im Wettkampf gar nicht wahrgenommen?
00:08:19: Man konnte es in dem Sinn wahrnehmen, dass es ja nicht wie bei den klassischen Iron Man, wo es einen Rolling Star gibt.
00:08:27: Sondern es gab hier quasi alle meine Altersklasse zusammen ein einmaliger Start Und demzufolge musste man sich schon zehn Minuten vor einreihen im Wasser innen und dort merkte man, dass die Strömung eigentlich nach draußen treibt.
00:08:41: Also wir mussten aktiv rückwärtschwimmen um quasi nicht schon über der offiziellen Startlinie zu stehen und auch quasi dadurch schon die Distanz kürzen.
00:08:53: also da hat man schon gemerkt okay Das scheint mir noch speziell zu sein, denn das habe ich in den folgenden Tagen oder den Tagen bevor nicht so wirklich vorgenommen.
00:09:04: Und die Wellen hat man dann quasi gespürt abwärts behaupten wahrscheinlich Kilometer und eineinhalb Kilometer also letzten dreihundert Metern bevor es quasi die Kehrtwende gab Ja, spürte man dann schon gut, dass es Wellen gab und vor allem bei der Kehrtwende, wo quasi die Boje das Boot steht.
00:09:24: Die wellen wahrscheinlich nicht mehr so gut oder nicht mehr die gleiche Dynamik aufweisen.
00:09:29: Dort spürt man dann sehr den Wellengang.
00:09:33: Okay, krass auf alle Fälle!
00:09:35: Ich mache jetzt mal einen kleinen... Eine Frage rein, ne?
00:09:38: Jetzt wird natürlich du bist jetzt sagen hey du kannst so was fragen und die Hörer werden auch denken okay Janik hat ja andere Ziele und dahin fehlt vielleicht schon noch ein Weg.
00:09:46: aber nochmal um das einzuordnen.
00:09:49: Es gab ja auch Anratleden im Profifeld die durch die Insel sehr stark gelitten haben oder es nicht lief.
00:09:55: Worauf ich hinaus will ist dass dein langfristiges Ziel trotzdem ist im Profilager zu starten.
00:10:01: Das Klassenathlete ist immer dieser rolling Start Und jetzt haben wir ja gerade so ein bisschen das Niveau angesprochen in deiner Altersklasse und es waren fifty vier qualifizierte Massenstart auf dieser Ebene.
00:10:13: Und ähnelt eigentlich einen relativ guten Überblick eines Profifeldes.
00:10:18: wie war das für dich bei einer WM oder auch sage ich mal mit so einer Dichte, jetzt in den Massenstaat zu gehen?
00:10:25: Hatte ich das vor andere Herausforderungen gestellt?
00:10:27: hat dir das eher mehr Freude bereitet weil du wusstest okay da sind meine Konkurrenten.
00:10:31: Natürlich hätte vielleicht auch mental eher eine Hürde, weil du deine Schwimmleistung nicht so abrufen konntest und dadurch dann die Abstände im Wasser realisieren musst.
00:10:41: Ich verliere ganz schön an Luft!
00:10:43: Wie war das für dich als erstes Mal quasi in einem Massenstaat auf einen Ironman Rennen zu gehen?
00:10:50: Ja sehr speziell, den letzten WM Inizia hatte ich dasselbe auch und dort konnte ich echt... nur Positives daraus zu sehen, weil ich einen relativ zügigen Anschluss fand und dann irgendwie im Wasserschatten profitieren konnte.
00:11:06: Und da habe ich ehrlicherweise tatsächlich ein positives Gefühl gehabt hier auf Hawaii das gleiche erleben zu dürfen.
00:11:15: weiß absolut nicht was schief lief.
00:11:18: dann relativ züge merkte ich dass es die Drünung Die grünen Kappen waren auf einmal nicht mehr neben mir.
00:11:27: Und das war halt ich oder meine Age Group und da hat man dann schnell realisiert, dass die definitiv irgendwo anders sind.
00:11:34: also vor mir weil obwässeli werde ich dich nicht überholen und demzufolge ja muss sich dann schon schnell bescheiden im Schwimmen.
00:11:42: okay gut diesmal wird es richtig hart denn zum einen sind sie vor mir also bedeutet Unabhängig, was für eine Spielleistung das ich jetzt erbringe.
00:11:52: Sind die immer noch besser als ich?
00:11:54: Und das andere war zudem dass ich natürlich hier überhaupt von keinem Wasserschatten profitieren konnte und eigentlich alles in Eigenleistungen erbringen musste.
00:12:04: Was irgendwo auch zu einem Trädler dazugehört.
00:12:06: aber eben wie du sagst ist es ein Massenstart.
00:12:10: bringt euch genau diesen Vorteil ein wenig mit sich, dass man davon ein wenig profitieren könnte was jetzt dieses mal aber überhaupt nicht der Fall war.
00:12:19: Sag ich mal du hast schon das angesprochen, dass es auf alle Fälle herausfordert war in dem Sinne einfach das ist nicht so eine gute Erfahrung und du hast dann realisiert die Badekappen weiter entfernt.
00:12:31: wie gehst du in so einer Situation als Athleter bis zu damit um?
00:12:36: Weil da sind ja dann theoretisch dreißig Minuten, fünfdreißig Minuten im Tag.
00:12:39: Aber da kommen ja noch thirty-fünf.
00:12:41: Und es ist ja schon leider nicht der erhoffte Staat, den man sich wünscht.
00:12:46: und natürlich setzt man dann aufs Radfahren
00:12:48: usw.,
00:12:48: aber der Kopf spielt die ganze Zeit irgendwelche Gedanken im Wasser usw.
00:12:53: Was denkst du da?
00:12:54: Wie gehst du damit um und wie ordnest du das in so einer Situation für dich ein?
00:12:59: Ja, das ist tatsächlich noch relativ schwierig und ich muss da reinstellen.
00:13:03: Dafür finde ich eigentlich noch gar nicht wirklich Zeit um das mentale zu verarbeiten.
00:13:09: Ich glaube ich bin mir auch mental noch überhaupt am grossen Ganzen daran zu verarbeitet dass es ja überhaupt nicht so lief wie ich mir vorgestellt habe und ehrlich gesagt noch gar nichts ins Zettel gehen konnte.
00:13:22: Aber ja am Ende des Tages ist es effektiv so, dass man sich natürlich während dem Schwimmen schon hinterfragt hat.
00:13:30: Wieso geht das jetzt überhaupt nicht?
00:13:33: Wo bleibt die Kraft, wo bleibt die Energie, die man möchte?
00:13:37: und gleichzeitig hatte man dann irgendwo ab trotzdem noch die Hoffnung gehabt dass es vielleicht auf dem Radfahren besser geht.
00:13:44: Muss zugegeben hatte tatsächlich Ich habe mir per Zufall vier, fünf Tage vor einmal einen Bericht noch gehabt oder irgendwie ein Zeitungsschnitt gesehen.
00:13:55: Wo es mal darum ging ich glaube Daniela Rief war das wo tatsächlich mal beim Schwimmen auch extrem ab den Anschluss verloren hat beim schwimmen aufgrund... Meinte sie war mit einer Quelle in Kontakt geraten oder mit einem Rochen, keine Ahnung.
00:14:14: Aber zumindest hat sie dort auch einen großen Gap gehabt, konnte das aber irgendwie wieder auf dem Rad einholen und dann mit dem Laufen ausgleichen.
00:14:24: Tatsächlich, auch wenn natürlich nicht eine Reif und ich mich nicht vergleichen kann bei Weitem noch nicht.
00:14:31: Aber zugegebenermaßen hatte ich wie beim Schwimmen noch die Hoffnung gut.
00:14:36: Das Radfahren lief bis jetzt in der Training immer sehr, sehr gut!
00:14:40: Ich bin an die Hitze, an die Feuchtigkeit gewohnt.
00:14:43: Das könnte mein Streckenpferd noch sein gegenüber der Konkurrenz, dass ich dort bewusst vielleicht Wie wisst ihr das Risiko eingehen kann?
00:14:52: Vielleicht auch ein wenig mehr drücken kann und dadurch meinen Gap irgendwie noch aufholen kann, dass ich einfach beim Laufen vielleicht flat mit Ihnen mithalten kann.
00:15:03: Okay, das klingt ja erstmal auf alle Fälle interessant!
00:15:05: Auch da so ein positiver Mindset-Shift stattgefunden hat oder du das in dem Sinne halt auch einordnen konntest.
00:15:11: Ja dann ging es auf die Radstrecke und vom Außen sah es so aus als ob das Radfahren richtig gut lieb weil natürlich auf alle Falle dich immer im Bereich der Top sechs Radzeit mit Wegkasten in deiner Altersklasse, aber konstantiert.
00:15:26: im Nachhinein hast du auch gesagt, konntest du da jetzt nicht ganz deine Werte realisieren und bist dann in den Sinn auch ja mich so zufrieden.
00:15:34: Aber du hast auf alle Fälle gesehen auf dem Rad okay Ich bin dabei, ich mache Plätze gut und bin gut unterwegs in einer Altersklasse.
00:15:43: Ist es da eher so gewesen dass du den positiven Aspekt dort mitnehmen konntest?
00:15:48: oder hatte ich das schon nach neunzig Kilometer geworben, dass du tendenziell irgendwie zehn-fünfzehn Watt oder vielleicht auch zwanzig Watt unter deiner gewünschten Zielstellung unterwegs warst?
00:15:59: Ja definitiv!
00:16:00: Also ich glaube das sind wie zwei paar Schuhe.
00:16:04: Zum einen hat man seine Ziele.
00:16:07: Die Ziele sind Leistungsziele als Sportler und im Idealfall erzeugen diese Leistungsziele dann einen gewissen Benefit, dass man eine gute Platzierung erhält oder eine gute Zeit hat.
00:16:20: Demzufolge habe ich mich auch während dem Rennen gar nicht mehr groß mit der Platzierung beschäftigt sondern eigentlich mehr mit meiner eigenen Leistung und da wusste ich relativ zügig und schnell.
00:16:34: Nein, heute geht es nicht.
00:16:35: Keine Ahnung was der Fall war aber wie du es richtig gesagt hast Es waren sogar fast... ...fünfundzwanzig bis dreißig Watt weniger als meine Zielstellung.
00:16:46: auf mein Körpergewicht macht das fast ein halbes Watt pro Kilogramm aus Was dann schon sehr sehr einschneidend ist.
00:16:53: und ja ich konnte trotz Und da war ich eigentlich sehr, sehr überrascht.
00:16:58: Ich glaube das war einfach dank dem dass ich sehr lange in der Aeroposition halten konnte was viele meiner Kontrainten tatsächlich schnell verlassen haben auf den ersten Hundertvierzig Kilometer mega viele Plätze wet machen würde auch überhaupt nur diese Schnittzahl wäre tatsächlich wie du es gesagt hast wahrscheinlich in meiner H-Copy irgendwo in der Top drei, Top vier, Top fünf vielleicht noch.
00:17:24: Danach ging aber problematischerweise die Energie raus.
00:17:28: Also neben dem, dass das mentale irgendwann relativ schwer zu verarbeiten war, kam dann aber quasi ein Energieloch und ich ... Ich bin quasi auf Grundeis gelaufen, das Bereichen, wo Kilometer hundertfünfzig und wir noch Gegenwind auf einmal oder wieder hatten.
00:17:47: Wir hatten schon Gegenwind Richtung Harvey, wir hatten Gegenwind danach Richtung Kona Und die H-Gestern haben sich so gezogen, die zwanzig Kilometer dazwischen.
00:17:57: und wenn man nicht mit knappem Fünfundzwanzig fährt dann brauchte das viel, viel länger und man konnte ja quasi nicht mehr auf irgendwie ein Notschale oder Notnutrition zurückgreifen wo es gibt bei den Nutritionstellen.
00:18:11: Und das hat mir dann wahrscheinlich auf dem Rad sehr stark genügt gebrochen.
00:18:18: Okay du hast jetzt gerade das Radfahren so ein bisschen auch dann was halt dann energetisch los war?
00:18:24: So und jetzt gehst du... also jetzt muss man sich das ja mal überlegen.
00:18:28: die er danach ging, ist jetzt kein optimaler Tag.
00:18:31: Also Schwimmen ist nicht so wie es sich erhofft.
00:18:35: Auf dem Rad sagst du ok, du holst Verplätze auf wegen der Aeroposition kannst aber als negativen Faktor eventuell nicht deine Leistung anbringen, wie du dir erwünscht hast.
00:18:44: also auch nicht megaoptimal weil Kilometer hundertfünfzig.
00:18:50: Jetzt zieht mir noch energetisch der Stecker.
00:18:53: Nichtsdestotrotz ist es eine WM und du willst auf alle Fälle in irgendeiner Art und Weise performen, hast aber noch dreißig Kilometer auf dem Rad vor dir.
00:19:00: Und weißt danach kommt der Marathon mit zweiundvierzig Kilometern und du bist seit ersten Juni zweihundert Kilometer gelaufen und hast aktuelle Sehreizung.
00:19:12: Wie geht man die letzten dreizig Kilometer?
00:19:14: oder bist du die letzten dreißige Kilometer?
00:19:16: Auf den Rat angegangen?
00:19:24: Wie war der Start dann in den Marathon?
00:19:26: Also auf mentaler Ebene, weil es gibt ja jetzt gerade irgendwie fünf, sechs Punkte.
00:19:31: Wir kennen Athleten und andere.
00:19:32: In dieser Vorstellung konnten sich nicht mehr die Marathon vorstellen.
00:19:37: Für dich stand auf alle Fälle fest du gehst auf die Marathonstrecke und bringst ihn zu Ende.
00:19:42: aber wie war das vom Kopf her mit diesen ganzen Anführungsstrichen Punkten, die gegen dich laufen Nicht im Außen, da kann er auch innerlich sein oder welche Gründe auch immer das hat.
00:19:52: Aber trotzdem weißt du ja es kommt noch ein Marathon.
00:19:56: Ja, zugegebenermaßen habe ich eigentlich gehofft in den letzten dreißig Kilometern, dass ich entweder eine richtige Platte einfahre und dann der ganze Spaß an Ende hatte oder sonst ich energetisch so ausgelagert bin, dass ich keine Ahnung nicht mehr mag.
00:20:19: Oder dass ich kaum in die Transition Zone rein fahre und dann realisiere ich kann gar keinen Schritt mehr machen.
00:20:26: Blöderweise... oder was heißt ja blödererweise?
00:20:29: Man hat es jetzt gefinischt und war ja glücklich darüber aber irgendwie Er hat tatsächlich den Körper gedacht, ne, Janik du wirst uns nicht so schnell im Stich lassen und wirst jetzt hier nach dem Marathon rennen.
00:20:44: Wie gesagt ganz ehrlich ich hatte in den letzten thirty Kilometern da nur noch mit der Gedanken gespielt aufzuhören.
00:20:51: also es gab keine einzige Sekunde mehr oder keinen Anlass dazu eigentlich mehr weiter zu machen.
00:21:00: Wieder leistungstechnisch war ich mit mir zufrieden, noch hatte ich genügend Energie.
00:21:05: Noch wusste ich, dass ich irgendwie überhaupt zufriedend mit dem Tag enden kann.
00:21:10: Also für mich war das Ganze abgeschlossen auf diesem Rad und ich habe es mir tatsächlich auch so überlegt einfach zum nächsten Bessen... Person zu laufen und eher zu sagen, dass ich ja einen DNF möchte.
00:21:24: Aber wie gesagt es hat sich nichts richtig angefühlt so ein DNF einzufahren weil ich einfach hoffte gut das muss jetzt auch Schicksalshaft passieren und nicht gewohnt von mir.
00:21:35: Und wie gesagt ob es hat der Schicksal andere Pläne gehabt.
00:21:43: Es ging dann irgendwie auf die Laufstrecke Markus?
00:21:56: Das Universum hat dir keine Zeichen gesendet, das Rennen frühzeitig beenden und dein Kopf hat dir quasi auferlegt dass du es nicht selber machst.
00:22:04: Dass es vom Außen kommen muss was ja eine starke Eigenschaft ist.
00:22:08: Das Außen kam nicht.
00:22:09: dann ging's auf die Laufstrecke.
00:22:12: war es so auf der Laustrecke dass du dort einer ersten Phase eher wieder motivational Energietanken konntest?
00:22:19: oder gingen diese Gedanken auch dort weiter?
00:22:23: das Ganze hier irgendwie ein Akter zu legen und ins Hotelzimmer zu gehen, sich in Wapur zu setzen.
00:22:32: Meine SupportaCoup hat mich so aufgestellt, dass ich bei mehr als ein Kilometer schon jemanden getroffen habe.
00:22:37: Und ich hab mir so innerlich gesagt... Die erste beste Person, die ich von meiner Supporta Coup finde, halte ich an und versuche nicht gleich zu weinen, obwohl das dann auch irgendwie passierte.
00:22:50: Ich sage einfach, jetzt höre ich auf!
00:22:52: Jetzt habe ich sowas für keinen Lust mehr.
00:22:55: All das geschah im ersten Kilometer und ich habe wahrscheinlich noch drei Minuten gestanden und dachte, nein.
00:23:03: Das machen wir jetzt nicht befertigt.
00:23:05: Das geht einfach nicht!
00:23:08: Keine Ahnung... Wir haben gar nicht groß geredet.
00:23:10: Wir haben uns nur irgendwie angeschaut und dann dachte ich ja Scheibe.
00:23:14: Ja gut.
00:23:16: Irgendwie muss es weitergehen.
00:23:17: Schmerzen habe ich.
00:23:18: Ja, aktuell auch noch nicht.
00:23:21: Also irgendwie hat das die ganze Therapie von Eric geholfen und zugegebenermaßen habe ich dann auch Eric und seine Familie noch gesehen.
00:23:29: und da muss ich einfach sagen, nee... Jetzt sind so viele Personen, die mich so weit gebracht haben, so weit unterstützt haben vor Ort oder auch in der Schweiz, aber online extra in der Nacht noch wach.
00:23:44: Das kann jetzt nicht sein dass ich einfach den Bickel so schnell verwerfe.
00:23:48: Jetzt wird noch durchgebissen und erst aufgehört wenn das Schicksal als echt möchte.
00:23:53: Und ja...das war dann tatsächlich wahrscheinlich einer der grössen Wendepunkte an dem ganzen Tag wo ich mich verabschiedet habe von meinem Leistungszielen.
00:24:02: Wo ich wusste gut..Das wird heute nichts!
00:24:05: Das kann ich nicht mehr einbringen.
00:24:07: Aber was ich noch machen kann ist irgendwie einigermaßen versuchen, auch wenn es überhaupt nicht in keiner Weise eine Dankbarkeit darstellt gegenüber all diesen Personen die mich hier unterstützen und immer an mich glauben.
00:24:23: Aber trotzdem dass man wenigstens noch das bestmöglich aus dem ganzen Tag machte und das habe ich dann quasi tatsächlich als eigener Motation Antrieb genutzt.
00:24:35: Zwei Fragen noch und dann denke ich können wir auch nochmal nächste Woche in Ruhe drüber sprechen über alles.
00:24:40: Die erste Frage ist, du sagst, es hat nicht viele Worte gebracht.
00:24:47: Sondern einfach Blicke und Vertrauen usw.
00:24:52: Es gibt ja dieses Sprichwort die Macht des Schweigens also einfach stille Aushalten zu können in dem Sinne von nem Supporter Team und auch von dir.
00:25:01: aber in diesen Momenten des Schweigs muss das ja irgendwie dieses klare Signal gegeben haben Janik Du bringest das heute nach Hause.
00:25:07: Wie viel Kraft oder Stärke hat dir dieses Schweigen oder dieses Anschauen, wie auch immer man das nennen will von seinem gewohnten Umfeld gebracht noch für drei Stunden dreißig auf die Marathonstrecke zu gehen und nicht irgendeine Marathon Strecke sondern die Marathonstrecke in Hawaii?
00:25:23: Ja, also offensichtlich sehr, sehr viel.
00:25:27: Oder zumindest hat es die richtigen Weichen im Kopf gestellt, wo die richtige Synapsen verbunden sind denn es hat ja schon endlich dazu geführt einmal mehr zu realisieren, was all die Personen im Hintergrund, alle meinen Umfeld, meine Kolleginnen und Kollegen auch investieren in das Ganze.
00:25:52: Mich hier unterstützen und quasi die ganze Zeit für mich da sind.
00:25:59: und das war wohl Das Richtige, was der Schweineblick ausgelöst hat.
00:26:06: Auch wenn das... Also es könnte jetzt vorüberkommen, als wäre der Supporter-Crew hier irgendwie mit einem vorwurfsvollen Auge gewesen von wegen, hey komm zeig uns mal noch etwas, gib uns mal was zurück!
00:26:19: So weißt du nicht überhaupt.
00:26:21: Aber selbst macht man sich natürlich immer am meisten Druck und den hat's aber auch wie nochmal extra gebraucht um das Ganze irgendwie über die Bühne zu kriegen.
00:26:35: Ja, ich glaube es ist gar nicht so ein Druck sondern eher so eine Rückkeit und ein tiefes Vertrauen einfach durchzuziehen was man angefangen hat und ins Tier zu bringen auch wenn man sich in dem Moment von seinen Leistungszielen verabschiedet was du dann gemacht hast Wahrscheinlich dann dieses Schweigen, was die Leistungsziele hat man ja selber.
00:26:54: Man will ja auch teilweise für die Leute, die hinter einem stehen und eine gewisse Leistung erbringen aber in Anführungsstrichen auch dieses Zeichen okay seit Flennitz heute die Leistung nicht herbracht wird geht es um etwas viel größeres und das wahrscheinlich dann was du auch irgendwie gespürt hast oder was dir das ausgesendet hat war natürlich mega krasses Da, in so einen Momenten auch vom Supporter-Team die richtige emotionale Situation zu finden oder einzuordnen ist eine riesengroße Leistung und es sind mega krass da.
00:27:21: Eigentlich sag ich mal das immer Athleten zu bewirken was er halt hören möchte.
00:27:25: also was heißt hören möchte du wolltest jetzt gar nichts hören hast ja auch nichts gehört.
00:27:29: aber Du hast es ja gerade schon angesprochen dass die Reaktion die es gegeben hat hat genau dafür gesorgt dass Du halt am Ende ins Ziel gelandet bist.
00:27:37: Jetzt ist schon mal nachbetrachtend, egal trotz der Unzufriedenheit der Leistungszähle.
00:27:42: Der Unzufredenheit, die nicht Sachen verlaufen konnten wie sie verlauchen sollten
00:27:49: usw.,
00:27:49: das können wir ja die Liste unheimlich weiterführen.
00:27:52: Das Rennen hat sehr viele Facetten und Geschichten für jene Athleten unter dem Verlauf.
00:27:56: für dich Du bist ins Finish gekommen, es war deine zweite Weltmeisterschaft.
00:28:00: Es ist quasi dieses ikonische Rennen auf Verweih, was einfach seine eigenen Gesetze hat, seinen eigenen Grenzen.
00:28:08: Was bedeutet dir das jetzt im Nachhinein auch wirklich?
00:28:11: Das Rennen sag ich mal trotz der nicht erreichten Leistungsheale ins Ziel gebracht zu haben und nicht in DNF stehen zu haben sondern zu sagen okay ja die Vorbereitung war ein Anführungsstrichen eher von sehr viel Hürden geprägt War nicht optimal und trotzdem stand ich jetzt im Ende, im Ziel und habe ein Ergebnis.
00:28:32: Und konnte das Rennen finishen?
00:28:33: Was bedeutet dir das trotzdem auch wenn es dir nicht das Allermeiste bedeutet weil du natürlich Leistungsziel hast aber du hast es ein Ziel gebracht
00:28:42: Ja, aber ich glaube tatsächlich ist es gar nicht so wirklich.
00:28:46: auf die Leistung oder die Bedeutung kann ich ehrlicherweise nicht auf die leistungen zurückgekommen Oder dann wie gesagt auf die Leistung bin ich nicht glücklich.
00:28:57: definitiv zeigte und zeugt das Rennen nochmals, dass ich mental stark sein kann.
00:29:05: Und das auch irgendwie dann über die Bühne kriegte und worüber ich glaube ich noch viel mehr dankbar bin was hier Kona als einmaliger Hotspot darstellt und ich glaube das ist genau das was die Personen auch immer wieder mal beschreiben der Vibe hier, also das Gefühl Einmalig, was die Wohlla und Tiers hier leisten.
00:29:28: Also diese Laufstrecke... Und demzufolge bin ich extrem dankbar, dass ich irgendwie die Laufstrecken noch überlebt habe auch wenn die Schmerzen ab Kilometer acht ne sicherlich sieben von zehn jeweils war bei jedem Schritt Was die immer geleistet haben was die all zwei Kilometer und für eine Stimmung, einen Anreiz machten, dass wir von einer A-Sation nach dem Gefühl laufen und dann wieder pausieren um irgendwie noch Energie zu finden.
00:30:00: Das gab es bis jetzt auch nicht bei einem einzigen Iron Man sei das Mitteldistance oder Langdistance die ich je gemacht habe.
00:30:08: Ich habe noch nicht so viel gemacht aber ich bin mir ziemlich sicher So ein Spektakel auch nicht irgendwo auf der Welt noch mal stattfindet wie hier auf Hawaii.
00:30:19: Ja, in dem Sinne würde ich sagen ist das erstmal das erste kleine Waste Update.
00:30:23: Ich denke nächste Woche machen wir nochmal mit ein paar ruhige Nächten eine längere Folge wo wir auch so auf ein paar Details eingehen können.
00:30:30: und ja dann danke auf alle Fälle erst einmal für das erste Waste update auf Hawaii natürlich auch an die Danksagung an die Helfer und Volunteers Also die das Rennen halt so speziell machen.
00:30:42: Und ich denke, ja, die Triathlon-Saison hat ihr Highlight gehabt und nichtsdestotrotz haben wir wahrscheinlich die nächsten zwei drei Wochen noch Zeit Hawaii nochmal im Detail in vielen Facetten zu beleuchten.
00:30:55: Es war dein erstes Mal.
00:30:57: Du hast jetzt schon einige Sachen angedeutet und denke ich da können wir nochmal gut zwei drei Podcasts drüber füllen
00:31:06: Definitiv.
00:31:06: Und glaube ich dann auch darauf eingehen, wie geht es weiter?
00:31:10: Was steht dann als nächstes an?
00:31:14: Genau in dem Sinne Janik danke dir für deine Zeit, für deine Offenheit, für deinen ehrlichen Wort und für deine kritische Einordnung Auch dass du das Ganze mal teilst was dann eher so private Momente sind Ja was natürlich jeden Triathleten auch irgendwie inspiriert oder was er auch hören möchte.
00:31:30: und dann erstmal heute noch eine gute Erholung, eine gute Nacht und dann eine schöne Erholungen auf der Insel.
00:31:37: Und genieße noch die Insel so wie du sie kannst!
00:31:41: Danke, danke in dieser Szene.
00:31:42: ganz schönen Tag noch!
00:31:43: Ciao Markus!