🎙️ Aloha Kalle – Triathlon Training im Dialog

🎙️ Aloha Kalle – Triathlon Training im Dialog

Transkript

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00:00:01: Aloha Janik heißt es diesen Montag wieder und der Mai ist vorbei.

00:00:16: Du hast heute deine Stets veröffentlicht, wie zufrieden bist du mit dem Monat Mai?

00:00:21: Ja guten Abend Markus!

00:00:24: Rein aus Athletenperspektive bin ich dem nicht froh das dabei vorüber ist.

00:00:32: Es lief für die Verhältnisse, die man hatte gut aber er hätte definitiv besser sein sollen und auch dürfen.

00:00:45: Was sind im speziellen Punkte wo du sagst okay da hättest du dir hofft vielleicht schon ein Stück weiter zu sein oder in gewisser Art und Weise das sogar besser realisieren zu können?

00:00:56: Ja ich glaube diesmal ist es eben speziell.

00:00:59: es ist gar nicht wirklich dass Nicht zufrieden war mit der Leistung an sich, quasi mit dem Fortschritt.

00:01:06: Logisch am Ende sagt es ist ja das was ich sehe auf Papier.

00:01:12: Jenerlich weiß ich aber dass wir eigentlich gut trainiert haben und den Tief realisierbar waren.

00:01:19: Diesmal war es dem Tief mehr ein auf mentaler Ebene nicht möglich das umzusetzen und nicht auf körperlicher Ebene.

00:01:27: und das fühlt sich quasi für den betroffen Athleten ganz anders an.

00:01:32: und daher werde ich gar nicht sagen, dass ich irgendwie nicht zufrieden war weil ich eine Zielstellung nicht erreichen konnte sondern nicht zu frieden weil ich mich mental nicht loslösen konnte.

00:01:44: Ja mega interessantes Thema!

00:01:46: Und das ist eigentlich auch gut, dass du das ansprichst und ich als Trainer gehe natürlich von einem Ansatz aus den Athlet als Ganzheitliches zu sehen.

00:01:55: und jeder der hier dem Podcast so verfolgt kriegt natürlich in gewisser Art und Weise von dir Sportler, aber auch von dir als Mensch.

00:02:09: Man macht sich halt sein Bild und unterbewusst gibt man hier eine Charakterisierung.

00:02:18: Ich mache jetzt mal ein Beispiel.

00:02:21: Z.B.

00:02:21: letztes Jahr war der Ironman Kärnten und eigentlich bist du sechs Wochen oder acht Wochen vorher nur jeden zweiten Tag oder zweimal einer Woche gelaufen, wenn die behaupten Also die Laufvorbereitung war, wenn man das ehrlich sagt für ein Eiramen letztes Jahr absolut kaut und rühm.

00:02:39: Nicht dass du trotz war in deinem Kopf klar, das ist Eiramin Kärnten!

00:02:44: Das ist dein Ziel, das dein erster Eiramann und dort kommt nichts im Weg.

00:02:48: Und eigentlich war die Vorbereitung halt wirklich nicht gut.

00:02:51: Es ist natürlich erstmal so einen Eindruck den man von Menschen kriegt wo man ihn charakterisiert.

00:02:56: und dann kam jetzt dieses Jahr der Siebzig Drei Mallorca Und dann waren vorher zwei, drei Einheiten die nicht gut liefen.

00:03:01: Man war so, dass du mir eine Woche vorher schon sagst ob du überhaupt starten sollst und so weiter... ...und wenn man denn als Trainer das mitbekommt der Athlet irgendwie so ne Wesensveränderung eigentlich macht.

00:03:15: Sonst gibt es nie ne Frage!

00:03:19: Ja also man kann ja nicht reingucken.

00:03:21: aber man spürt das halt und ich glaube das spür noch andere Menschen.

00:03:25: Da ist einfach erstmal so ein bisschen die Frage, jetzt hörst du dich ja schon wieder anders an.

00:03:31: Ja da einfach als Frage an Dich!

00:03:33: Wie würdest Du sagen wie lange warst Du in diesem State?

00:03:37: Dass das alles so einen Anführungsstrichen nicht cool war und alle schlecht und macht keinen Spaß?

00:03:41: und was auch immer... Und was waren Deine Tools um da wieder rauszukommen?

00:03:49: oder wie hast Du den Schalter dann doch relativ zügig jetzt umlegen

00:03:52: können?!

00:03:54: Ja, ich glaube gefangen und gefühlt in meinem eigenen Körper kann man fast schon sagen oder in meinen eigenen mentalen Chaos.

00:04:03: Weil ich war wahrscheinlich gut irgendwie ja das fing wahrscheinlich eben gefühlte Mitte April an und hörte irgendwo gegen Anfangs Mai dann auf oder ja ein wenig nach Start des Mais.

00:04:21: Aber so richtig wie du es erwähnt hast, höre ich mich zumindest heute wieder sehr gut an und so fühlt sich das auch an.

00:04:30: So richtig gut ist man ja quasi seit zwei Wochen, ein paar Wochen.

00:04:36: Und hier hat eben die Familie eine große Bedeutung gehabt oder auch die Kolleginnen um mich herum.

00:04:45: dann trotzdem, wie du es auch mal richtig erwähnt hast.

00:04:48: Ich meine grundsätzlich macht sich jeder ein Bild über eine Person vor allem eine Familie und Kollegen die einem ja schon seit Jahren oder seit der Geburt schon kennen und da spricht man relativ offen über Probleme oder man spürt das halt einfach auch schon aufgrund wie eine Person reagiert.

00:05:10: und anhand dessen erhielt ihr jetzt hier wirklich sehr große Bereitschaft, mich irgendwie wieder fokussieren zu können.

00:05:19: Dass sie mich hier bestärken mit dem was ich eigentlich quasi ja den Antrieb, den ich eigentlich seit wir hier zusammenarbeiten tagtäglich verkörpert, dass ich schnellstmöglich in diesen Rhythmus komme und ich glaube an sich weiß gar nicht wirklich irgendwie einen speziellen Punkt also das man sagen könnte gut es wurde das und das gesagt dann hat sich der Schalter umgelegt.

00:05:44: Es war mir so ein Step, je mehr Zuspruch man erhielt oder je mehr man über das mentale Problem sprach, desto ruhiger wurde man innerlich.

00:06:01: Und irgendwann konnte ich die innere Ruhe... wieder mit gewissen Vorfreuden gefunden werden, wie auch eben dem Elan dass man jetzt wieder seinen Leidenschaften nachgehen kann und das was eigentlich grundsätzlich ja schade wäre wenn man so etwas einfach nicht mehr weiter verfolgt oder quasi aufgrund irgendeines Faktoren eine ganze Leidenschaft abstellt.

00:06:29: Kann man so wortwörtig sagen Aber trotzdem musste irgendwie Zeit darüber geschehen, dass man sich den Schalter oder die Freude wieder findet und sie ist jetzt langsam gekommen.

00:06:43: Mega interessanter Punkt!

00:06:45: Wird vielleicht retroperfektiv sind natürlich alles noch relativ frisch?

00:06:48: Du hast gesagt Familie, Umfeld

00:06:50: usw.,

00:06:51: die dir ja viel Zuspruch und Vertrauen gegeben haben.

00:06:56: Den Schalter dann umlegen quasi einfach durch das Wiederfreude finden Wenn du jetzt für dich, sagen wir mal, einfach betrachten wirst.

00:07:06: Hättest du gedacht, dass du ein Mensch bist der auch nach vier Wochen oder fünf, ich weiß nicht wie lange es ist noch gar nicht auf Zeit beziffern so ausstabbernden Waffen werden kann?

00:07:18: Oder wenn du das vorher jemand gesagt hätte sage ich jetzt mal theoretisch irgendwann im Januar oder Februar hättest Du das bei dir selber für möglich gehalten?

00:07:26: Ja da muss man viel was zugeben da kenne ich mich zu gut.

00:07:32: Ja, es hängt sehr stark vom Problemen oder quasi von den Themen.

00:07:39: Aber es kann durchaus sein, ich habe es mir nie erhofft, dass es so lange geht und ich glaube, es kommt auch dann extrem auf die Situation drauf an.

00:07:48: Die Situation zog sich natürlich über mehrere Wochen der Folge, war der Down für mehrere Wochen da.

00:07:55: aber ich sehe es trotz ist es schon so.

00:07:57: eigentlich im Grundsatz bin ich mental sehr stark.

00:08:00: Es gibt gewisse Schwachstellen, die sind glaube ich extrem menschlich und wenn es dann halt auf emotionaler Ebene Einzug findet ja dann macht das auch bei mir keinen Halt davon.

00:08:16: Also du bist ja auch jemand also gut mit Zahlen usw.

00:08:21: Zahlen-Datenfakten und im Endeffekt dein Körper war ja eigentlich von der reinen Leistungsfähigkeit, also rein physisch, wenn man nicht jetzt ins Labor gestellt hätte Man weiß jetzt nicht, ob man sich ausbelassen hätte können.

00:08:33: Aber wenn man jetzt alle Parameter genommen hätte grundsätzlich hättest du ja leistungsbereit sein müssen oder können.

00:08:40: Hättest es das erste mal für dich auch so eine Erfahrung?

00:08:45: Du wusstest bisher nur wie stark dein Geist sein kann Wenn er stark ist und vielleicht die körperliche Fitness jetzt nicht zu hundert prozentes auf Gründen, wie weh ich ihn oder aufgrund in den Ausvertretingsausfall usw.. Aber das ist ja das erste Mal die Erfahrung, dass du eigentlich körperlich fit warst.

00:09:03: Aber von momentan eben nicht.

00:09:05: Hättest du dir aus... Also hast du kurz überlegt?

00:09:10: Die Fragestellung also wie ordnest du es jetzt ein?

00:09:15: Wie groß dann doch der Leistungsabfall war aufgrund nur von, also nur als Anführungssprächen von mentalem Daumen?

00:09:27: Ja Das war dem tief eine einmalige Erfahrung, die ich mir so selbst nie Gedanken darüber gemacht habe bzw.

00:09:38: auch nie wusste dass das so einen extremen Einfass nehmen kann.

00:09:42: aber jetzt Retro-Perspektiv kann man dem tief sagen.

00:09:47: also Ich werde fragen fast... ...dreizig Prozent der Leistung hing dem tief am mentalen ab.

00:09:54: Also ich glaube Mallorca zeigte hier definitiv das beste Beispiel.

00:10:03: Ich meine, die Zeiten die ich erreicht habe waren nur dank der guten Grundlage möglich.

00:10:10: aber da ging kein Schritt in wirklich Schmerzgrenze rein beziehungsweise würde sogar überhaupt selbst Schwelle wäre zu hochgegriffen gewesen und Schwellenwerte und das zeigt schon extrem eigentlich.

00:10:26: Es war mir selbst auch nie wirklich klar und ich glaube, dass so lange man es selbst nicht wirklich erlebt.

00:10:34: Kann man sich das auch nicht vorstellen?

00:10:36: Dass die mentale Ebene bzw.

00:10:39: Bereitschaft in den Schmerz zugehen... Der ist extrem von Mentalen gesteuert und wenn man sonst schon mental down ist oder eben einen anderen Schmerz empfindet, der auf mentaler Ebene ist dann ist man nicht mehr bereit oder ich war nicht mehr bereit um auch für den Sport in den Schmerzen zu gehen.

00:10:59: Und das ist natürlich extrem hinterlich und da fängt es natürlich... der Wille hört natürlich relativ rasch dann auf um irgendwo hier über die Grenze gehen zu können und dann ist diese Grenze auf einmal ja dem die irgendwo bei Grundlage gesetzt.

00:11:15: Die Grenze ist bei Grundlag gesetzt, weil du sagst was das mentale ausmacht?

00:11:19: Das ist natürlich alles noch vor der Zeit der jetzigen aktiven Triathleten oder vielleicht haben wir auch ein paar ältere Hörer dabei.

00:11:27: aber eine coole mit mentaler Anekdote Andreas Relat mein Jugendheld im triathlon deutscher triathlete der fünften Mal auf dem polium stand Der immer nur Zweiter und Dritter.

00:11:39: Und bei einem Rennen ist er eigentlich, bei Kilometer thirty-fünf auf den damals führenden Chris McCormick aufgelaufen.

00:11:46: War kein cooler Move von Chris McComick es ging zur Verpflegungsstation.

00:11:50: Er hat die Verpflege station einfach komplett abgeräumt.

00:11:55: Man hat dann im Fernsehen gesehen das Andreas Redert ihm irgendwas zu gerufen hat.

00:12:01: Ich habe ihn dann irgendwann mal in einem Trainingslager, wo ich mit ihm matronieren durfte, gefragt, was er ihm da gesagt hat.

00:12:05: Und dann hat er halt so überrascht, naja... Es war schon irgendwie so Dupenna oder ja so.

00:12:10: und in dem Moment hat halt Küsmeekormik angetreten obwohl er eigentlich vorher etwa thirty-fünf Kilometer lang jeden Kilometer zehn oder fünfzehn Sekunden verloren hat.

00:12:20: und am den Punkt, wo er ihm etwas sagt dreht sich das Spiel und er verliert und war eigentlich der Sieger!

00:12:27: Was mich eigentlich damit sagen will ist Du wusstest ja vorher schon, wie stark deine mentale Komponente ist und hast jetzt aber auf der anderen Seite nochmal erfahren.

00:12:38: Wie ich dich auch, sag' ich mal runterziehen kann mit dem Erkenntnissen jetzt, wie wichtig das ist und was das alles ausmacht?

00:12:48: Ist es jetzt auch noch einmal einfach eine Sache, ein Gadget beziehungsweise einem Bewusstsein, was du sogar ins Positive für dich nutzen wirst wenn du jetzt in weitere Rennen gehst weil du jetzt einfach Weißt du, wie wichtig ist es vom Kopf nochmals wirklich nicht neunundneunzig sondern hundertein Prozent da zu sein?

00:13:06: Absolut.

00:13:07: Also ich glaube überall im Leben zieht man wenn man irgendetwas ja nicht ganz so erreichen konnte, wie man das wollte als selbst reflektierende Person sehr viele Reflexionen daraus positiv und negativ und der Positivfaktor war demtiv dass sich nun herausgekommen habe Ja eben!

00:13:26: Es ist sehr wichtig hat mir die Augen geöffnet, dass dies ein besseren oder höheren Stellenwert haben muss.

00:13:35: In den nächsten Rennen logisch bis jetzt muss ich zufälligerweise oder glücklicherweise nie einen hohen Stellenwert darauf setzen weil einfach alles rund lief.

00:13:45: aber eben genau wenn mal etwas nicht rund läuft dann in Zukunft wissen ja und sich halt darauf einstellen was und Umstände noch möglich ist oder schauen, dass man gar nicht mehr in diese Situation kommt im Idealfall.

00:14:03: Jetzt haben wir viel über das Mentale gefordert.

00:14:05: Wir wollen natürlich auch mal die Woche ins Training schauen was lief und wie es lief.

00:14:10: Also wir haben in der letzten Folge darüber geschworen, dass wir eine neue Reihe setzen wollen, andere Schwimmarten, Frequenzen usw.. Wie würdest du sagen?

00:14:20: Ist das dir diese Woche gelungen?

00:14:22: umzusetzen?

00:14:23: und wie ist dein Gefühl mit dem ganzen neuen Inhalten oder Input, dann auch wirklich da aktiv dran zu arbeiten?

00:14:30: Ja ich glaube das Wort Neu trifft es sehr gut.

00:14:34: Vieles Neues macht dadurch natürlich Spaß.

00:14:37: Es führt aber auch dazu dass man relativ schnell erschöpft ist und nicht einmal unbedingt körperlich sondern eher kognitiv Je nach Schwimmstil, dem man sich ja jetzt neu quasi ein wenig aneignen muss oder da vor der Kann.

00:14:57: Aber über alles herrscht eigentlich grundsätzlich eine große Freude denn mittlerweile steht Abonan für mehr Zahlen unter einem ist siebenunddreißig, sechsunddreißig von mir irgendwo auf der Stoppuhr bzw in der Brille innen.

00:15:12: und jetzt für meine Verhältnisse in diesem tief in den richtigen Bereich geht es.

00:15:17: Das klingt doch gut auf alle Fälle.

00:15:19: Und dass du da wieder, sag ich mal in einem Bereich bist der sich zufriedenstellt und der auch, sage ich mal dementsprechend deine Leistung dann widerspiegelt.

00:15:27: jetzt für drei Wochen Elsinore.

00:15:31: natürlich ist einer Schweizer Sommer Ich habe gehört das richtig heiß mit dreißig Grad teilweise.

00:15:36: er ist ja auch in Dänemark aber ich denke dass die Ostsee noch nicht über fünfundzwanzig Grad haben wird.

00:15:44: Wie läuft es aktuell für dich?

00:15:46: Weil du ja auch in der Folge gesagt hattest, okay.

00:15:49: Der Neo an sich hat einen großen Widerstand, dass es muskulär so eine starke Anwendung ist.

00:15:55: Wie würdest du das jetzt einfach sehen nach zwei Wochen wo du den Neo aktiv auch das ein oder andere Mal jetzt das öfteren in des alltäglichen Training mit integrierst?

00:16:06: Ja Redoperfektiv hat mich tatsächlich nochmals bestätigt.

00:16:11: ich meinte letztes Jahr Hatten wir nämlich das selbst auch schon versucht oder ich muss die Zunge nochmals in Freibad nutzen, weil unser Hallenbad eine Renovierung hat und quasi alljährige Inspektion.

00:16:26: Und dazu war das Wasser auch nicht wirklich warm.

00:16:28: Es führte dazu dass ich zwei Wochen lang fast durchgehend neugeschwommen bin und danach vieles mir viel einfacher.

00:16:35: und tatsächlich Kaum hat man jetzt irgendwie zwei Wochen, oder quasi einfach nur anderthalb Wochen.

00:16:42: Jetzt fünfmal, sechsmal den Neo angehabt für die drei- oder vier Kilometern und es sind Welten.

00:16:49: Es fühlt sich schon viel besser an und ich glaube das... Das muss ich mir jetzt hinter die Ohren schreiben.

00:16:56: Wenn nächstes Mal Season Opener ein Wegkampf ist mit Neo, dann muss der Neo vorher getragen werden.

00:17:03: Dann frisst er in den Neo rein und ab ins Wasser, das geht bei mir nicht.

00:17:08: Ich habe dafür zu wenig Volumen bzw.

00:17:14: Erfahrung mit Neo.

00:17:15: Aber die Freude ist für mich jetzt verhandelt.

00:17:18: der auch besser sitzt.

00:17:20: Logisch, er muss natürlich weiter genutzt werden und je mehrer sich den Nutzer umso eher gewöhnt ist, der Körper an dem Widerstand.

00:17:28: Ja auf alle Fälle ein richtig interessantes Thema!

00:17:31: Du sagst den Neo öfter nutzen und jetzt hast du ja das Glück dass du Freibad- und Heilenbad relativ parallel hast?

00:17:40: Wie ist das Gefühl wenn du im Neo warst und danach ins Heilenwald gehst weil mit den Auftrieb uns weiter Macht ihr jeder selber seine Erfahrungen?

00:17:51: Ich könnte jetzt meine Erfahrungen geben, aber ich würde gerne mal wissen wie das für dich ist als Athlet.

00:17:56: Erst keine Ahnung.

00:17:57: zwei, zweieinhalb Kilometer mit NEO und dann nochmal zwei Kilometer ohne.

00:18:01: Wie lange brauchst du vielleicht von der Umstellung bis zur Wasserlage

00:18:05: usw.?

00:18:07: Ist die Umstellung gar nicht notwendig?

00:18:09: Wie ist es für dich?

00:18:13: Die Rückwaltung wird dich wahrscheinlich überraschen.

00:18:18: läuft es eigentlich fast besser ohne Neo, fairerweise einfach dem zu geschuldet.

00:18:22: Ich bin dem tief ein Mensch der Warmwasser bevorzugt.

00:18:26: aktuell ist die Außenthepertur des Außenpuls schon genügend frisch für mich und mit Neo geht's gerade so.

00:18:33: und wenn man natürlich dann kaltes Wasser mit Neo gewohnt ist und auf einmal im Hallenbad ist und dort ja normales Wasser hat was eigentlich könnte sich eben auch gehalten aber jetzt durch das falsche Gespür viel wärmer ist, fühlt sich auf einmal alles sehr wohl an.

00:18:50: Und ja da schwimm ich tatsächlich.

00:18:52: oder habe ich letztes Mal festgestellt dass ich dort fast die beste Zeitung ist wo man bin also... Ich glaube finanziell bin ich schon ein Mensch der gerne warmes Wasser bevorzugt und dort besser performt.

00:19:05: Beziehungsweise eben mit Neowarmwasser gibt dann auch wieder nicht überhitzeig gefüllt Das merke ich auch relativ zügig.

00:19:12: Aber nächstes Jahr muss auch irgendwo das Kaltwasser geübt werden, vor allem mit der Atmung.

00:19:19: Und für das ist es ja jetzt eigentlich gut.

00:19:21: Irgendwo muss man alles können.

00:19:24: Wir haben mega interessant auf alle Fälle, dass da die einfach des Empfinden eines jenen Athleten halt total unterschiedlich ist und jeder da einfach seine eigenen Erfahrung hat bzw.

00:19:34: das anders bewerte.

00:19:35: deswegen wollte ich das doch mal wissen wie du dich damit fühlst.

00:19:39: Super interessant!

00:19:40: Dann ist es jetzt auch die Woche gewesen, dass wir wieder länger auf dem Rad saßen um da einfach auch gutes Volumen zu generieren.

00:19:50: Ja natürlich hat's ja auch mal drei Stunden Einheit und dreieinhalb

00:19:53: usw.,

00:19:53: aber jetzt natürlich in Richtung vierundhalb fünf.

00:19:56: Wie ist das für dich?

00:19:57: Ist das dann merkst du nach vier Stunden nochmal eine Größbarmüdung?

00:20:00: oder würdest du sagen ne dieses Fundament Aus dem letzten Jahr und natürlich auch aus deiner Vergangenheit vom Radsport ist so gut, dass fünf Stunden Radfahren einfach für dich pure Freude sind.

00:20:12: Und die Ermütung eigentlich in dem Sinne jetzt gar nicht so stark zu spüren ist.

00:20:17: Ja also damals war es zugehend, da hatte ich echt was getan.

00:20:22: Wir sprechen von der heutigen Einheit.

00:20:24: Also wir nehmen ja Sonntagab und heute waren fünf bzw.

00:20:28: fünfundhalb Stunden im Plan gewesen.

00:20:30: Meine effektive Route wäre irgendwie sechs Stunden gegangen.

00:20:34: Leider auf Grundplatten und Luftverlust muss ich dann sowieso nach fünf Stunden aufhören, aber ich hätte jetzt locker noch zwei drei Stunden weiter treten können.

00:20:44: Es hat die fünf Stunden vergangen wie im Flug.

00:20:48: Konnte den Puls eigentlich grundsätzlich in jeder Stunde nochmal nach oben treiben wenn ich hätte wollen und dasselbe auch mit den Wartwerten Was letztes Jahr vielleicht gut bis Stunde drei ging, ab Stunde vier war dann okay und schon der fünf.

00:21:09: Da muss ich schon sehr tief gehen, dass das Irgendwo auch Puls bei über Hundertseptig hochkommt.

00:21:15: Und jetzt ging das... Ja also das ging gefühlt beim ersten Hügel schon wieder los, wenn ich nur ein wenig zu fest gedrückt habe.

00:21:22: Also dadurch sehe ich schon definitiv, dass sich was geändert hat.

00:21:26: Vor allem wenn ich auch bedenke, dass ich kaum geladet habe heute bewusst und mit der Hitze noch gearbeitet habe.

00:21:33: Ich bin absolut happy, dass jetzt hier den Divya die Weichen richtig gestellt wurden und auch eine Bestätigung zurückkommt.

00:21:43: Du sagst es gerade da ist richtig was passiert?

00:21:46: Und natürlich will jeder Athlet der in den Ausdauersport kommt immer sehr schnelle Fortschritte machen so wie das jeder will.

00:21:55: und also ich möchte das aber jetzt beschreibst du selber da ist wirklich etwas passiert.

00:22:02: Wenn wir das Ganze jetzt sowohl im Laufen als auch im Schirm, als auf dem Rad fahren, sag ich mal einfach so ein bisschen ein ordnes Dreh-Trupperspektiv.

00:22:11: Training über Zeit!

00:22:12: Also ich rede es nicht von einem Monat oder von zwei Monaten, ne?

00:22:15: Ich rede halt in diesem Fall jetzt von anderthalb fast zwei Jahre.

00:22:19: erstaunt dich dass wie wichtig quasi ein konstantes Training über eine lange Zeit ist und wie viel wirklich positive Auswirkungen das halt hat was man halt dann in zwei oder drei Monate nie erreichen kann?

00:22:31: Ja, definitiv.

00:22:33: Ich glaube das Gemeine an dem ganzen oder ich wusste es ja auch nicht bis zum heutigen Zeitpunkt dass sich hier etwas wirklich Gewasiges getan hat über die Länge und dann... Das ist ja auf der einen Seite extrem interspannendes.

00:22:46: Auf der anderen Seite man hat halt überhaupt nicht das Gefühl den Gewehrwahn kommt der Effekt und aus diesem Grund ist tatsächlich, wie du es erwähnt hast das einzige wahrscheinlich der Key in dem ganzen Konsistenzsee.

00:23:01: Und wenn man da einfach aufruf war und irgendwie die Hoffnung daran hat dass es irgendwann kommt dann kommt der irgendeinen Wantag.

00:23:10: aber wann der ist?

00:23:12: Das heißt er ist wahrscheinlich vom Mensch zu Menschen unterschiedlich Aber definitiv am Ende des Tages wenn man daran glaubt, daran weitermacht und jeden Tag eben aus Dauer versucht aufzubauen.

00:23:24: Die kommt die wir kommen wann dann genau der Effekt eintritt also ein Essenzeller mehr wird das ist selbst für mich immer wieder eine Überraschung und es ist quasi wenn wir ehrlich sind auch einen gewissen Reiz oder stellt einen gewisse Reiz dar um zu versuchen jeden tag noch besser zu werden dass er in eines Tages weg der Reiz auch sitzt.

00:23:49: Es hat das Gefühl, dass was du gerade sagst einer unendlichen Entwicklungsmöglichkeit und das sehen wir natürlich auch.

00:23:56: Das sehen wir in der Spitze bei allen.

00:23:59: Warum soll es bei einem Mensch anders sein als beim anderen?

00:24:03: Und das ist ja auch das Schöne, dass man sich immer weiterentwickeln kann.

00:24:07: Ja richtig cool!

00:24:08: Also man hört auf alle Fälle Du bist weg in die Game nicht nur vom Training sondern auch mental und hast richtig Bock zu attackieren.

00:24:15: In dem Sinne auf in die nächste Woche.

00:24:17: und dann würde ich sagen, Janik, gutes Training und wir hören uns.

00:24:21: Ebenfalls!

00:24:21: Ich danke dir, tschau Markus!

Über diesen Podcast

Dein Podcast für strukturiertes, alltagstaugliches und leidenschaftliches Triathlon-Training

Im Podcast „Aloha Kalle – Triathlon Training im Dialog“ berichten Age Grouper Athletinnen und Athleten offen, ehrlich und authentisch von ihrem persönlichen Weg im Triathlonsport.
Im Mittelpunkt: Der Spagat zwischen Beruf, Familie und leistungsorientiertem Training – mit dem Ziel, sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

Coach & Profi-Triathlet Marcus Herbst begleitet die Gespräche mit seiner Erfahrung und seinem Know-how. Als Trainer setzt er auf individuell abgestimmte, wissenschaftlich fundierte Trainingspläne, die klar strukturiert, aber flexibel genug sind, um sich in den Alltag seiner Athleten einzufügen.

🎯 Themen im Fokus:

VO₂max-Training & anaerobe Schwelle
Grundlagenausdauer (GA1, GA2)
Kraft- & Stabilisationstraining
Periodisierung: Belastung, Erholung, Wettkampf
Regeneration, Ernährung, Schlaf & mentale Stärke
Rückschläge, Anpassung, Motivation
Echte Geschichten statt Hochglanz-Fassade:
Die Athleten sprechen über Höhen und Tiefen, Veränderungen im Trainingsalltag, Rückschläge und Learnings.
Dabei wird deutlich: Realistische Ziele, mentale Stärke und eine enge Zusammenarbeit mit dem Coach sind der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg im Ausdauersport.

➡️ „Aloha Kalle“ richtet sich an alle, die Triathlon mit Herz, Kopf und System betreiben wollen – vom motivierten Einsteiger bis zum erfahrenen Age Grouper.

von und mit Marcus Herbst

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